Lassen Sie uns ein kleines Ratespiel spielen, okay? Nennen Sie ein Verdauungsproblem, das nicht nur Unbehagen verursacht, sondern sich auch auf unser Aussehen auswirkt. Ja, die Rede ist von Blähungen. Sie sind ein gelegentliches Ärgernis für die einen und ein hartnäckiger Alptraum für andere, doch wir sind uns sicher alle einig, dass die Welt ganz ohne Blähungen ein viel besserer Ort wäre. Deshalb möchten wir Ihnen einige einfache Wege aufzeigen, um Blähungen auf natürliche Weise zu reduzieren oder sogar langfristig loszuwerden.

Lassen Sie uns zuerst das Problem definieren!

Einfach ausgedrückt, sind Blähungen ein Zustand, in dem der Bauch drückt und sich übervoll anfühlt. Überdies sieht er auch geschwollen aus, was meist an den überschüssigen Gasen liegt, die sich im Magen-Darm-Trakt ansammeln. Zu den Symptomen gehören in der Regel Unwohlsein, manchmal auch Krämpfe und Schmerzen, begleitet von einem unangenehmen Völlegefühl. Dies wird häufig mit übermäßigen Wassereinlagerungen in Verbindung gebracht, doch sollten die beiden Begriffe nicht synonym verwendet werden.

Obgleich Blähungen manchmal durch schwerwiegendere Krankheiten verursacht werden, sind sie meist auf unangemessene Ernährungsentscheidungen oder auf eine Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel zurückzuführen. In jedem Fall können Blähungen äußerst negative Auswirkungen auf unseren Alltag haben, z. B. weil sie unsere Kleidung enger sitzen lassen und somit zu zusätzlichem Unbehagen führen.

Was verursacht Blähungen?

Wenn Sie Blähungen haben, liegt dies daran, dass Ihr Magen-Darm-Trakt mit zu viel Luft oder Gas gefüllt ist. Die Luft kann verschluckt werden oder das Gas wird von den Bakterien in unserem Darm gebildet. Wenn wir dazu auch noch an Verstopfung leiden, kann sich das übermäßige Gas hinter dem Stuhl ansammeln, was zu zusätzlichem Unbehagen und Schmerzen führt.

Wie bereits erwähnt, sind Blähungen meist mit Lebensmitteln verbunden, die einfach mehr Gas produzieren oder Inhaltsstoffe enthalten, gegen die wir allergisch sind. Es gibt jedoch noch einige andere Ursachen für Blähungen, zum Beispiel:

  • Übermäßiges und zu hastiges Essen, wodurch zusammen mit der Nahrung zu viel Luft verschluckt wird
  • Gewichtszunahme
  • Hormonelle Veränderungen bei Frauen, die häufig vor oder während der Periode zu Blähungen führen können
  • Reflux

In anderen Fällen können Blähungen mit schwerwiegenderen Erkrankungen einhergehen, wie z. B:

  • Chronische Zustände wie das Reizdarmsyndrom oder die Crohn-Krankheit
  • Laktoseintoleranz oder Zöliakie
  • Verschiedene Krebsarten
  • Die Einnahme bestimmter Medikamente
  • Entzündungen
  • Blockaden im Darm oder in der Blase

Es gibt jedoch noch einen weiteren interessanten Aspekt der Blähungen. Viele Menschen, die über solche Probleme klagen, kämpfen in Wahrheit mit einem überempfindlichen Nervensystem, das auf eine normale Menge an Gas im Darm überreagiert. Die Patienten haben das Gefühl, dass übermäßiges Gas den Druck in ihrem Bauchbereich verursacht, obgleich dies gar nicht der Fall ist. Experten nennen diesen Zustand viszerale Überempfindlichkeit.

Nun, da wir die Grundlagen erörtert haben, ist es Zeit, die einfachsten Lösungen in Angriff zu nehmen, die Ihnen helfen, Blähungen, Darmgase und andere damit verbundene Probleme loszuwerden.

Essen Sie kleinere Portionen, kauen Sie Ihr Essen und nehmen Sie sich Zeit.

Gehören Sie zu den Menschen, die beim Essen gerne übertreiben? Wenn Sie unmittelbar nach einer königlichen Mahlzeit Blähungen und Unbehagen verspüren, empfehlen wir Ihnen, diese beim nächsten Mal in kleinere Portionen aufzuteilen. Auf diese Weise erleichtern Sie es Ihrem Verdauungssystem, die Nahrung zu verarbeiten, was es den Gasen erschwert, sich hinter dem Stuhl zu bilden.

Sie werden auch davon profitieren, wenn Sie Ihre Mahlzeiten in Ruhe genießen und jeden Bissen sorgfältig kauen, weil Sie damit verhindern, dass Sie zusätzliche Luft schlucken. Je schneller Sie essen, desto mehr Luft verschlucken Sie. Und wenn diese Luft erst einmal in den Darm gelangt, sind Blähungen kaum noch zu verhindern.

Es gibt noch einen weiteren Vorteil des langsamen Essens, und das ist, dass Sie die Mahlzeitengröße kontrollieren und vermeiden können, sich Nachschlag zu holen, wenn Sie diesen nicht wirklich brauchen. Laut Wissenschaft braucht Ihr Magen etwa 20 Minuten, um Ihrem Gehirn mitzuteilen, dass er voll ist. Wenn Sie Ihr Mittagessen herunter schlingen, als gäbe es kein Morgen, kann es leicht passieren, dass Sie schon zu viel gegessen haben, ehe Ihr Gehirn richtig reagieren und Sie aufhalten kann.

Wenn Sie wirklich die Kontrolle darüber übernehmen wollen, wie viel Sie essen, ist es eine gute Idee, mit dem Essen aufzuhören, bevor Sie sich vollständig satt fühlen. Sie können später immer noch einen gesunden Snack zu sich nehmen.

Wenn Sie zu Blähungen neigen, sollten Sie besonders darauf achten, Ihre Portionsgrößen nicht mit denen anderer zu vergleichen. Denken Sie daran, dass Menschen, die selten an Blähungen leiden, mehr Essen zu sich nehmen können, ohne die gleichen Folgen zu erleiden, wie Sie. Es ist ebenfalls ratsam, während der Mahlzeit nicht zu viel zu quatschen.

Vermeiden Sie andere Möglichkeiten, Luft und Gase zu schlucken.

Wir haben bereits darüber gesprochen, wie Luft in den Darm gelangt: durch die dort lebenden Bakterien oder durch unser eigenes Handeln – meist durch das Verschlucken von zusätzlicher Luft beim Essen. Schnelles Essen hat aber auch einen Komplizen: kohlensäurehaltige Getränke.

Sprudelnde oder kohlensäurehaltige Getränke wie Limonade oder Cola enthalten Kohlendioxid. Wenn sie den Magen erreichen, wird dieses Gas aus der Flüssigkeit freigesetzt, was zu Blasenbildung und Blähungen im Darm führt.

Darüber hinaus enthalten sog. Softdrinks oft übermäßige Mengen an Zucker oder künstlichen Süßstoffen, die verursachen können, dass der Körper zu viel Wasser einlagert. Da zu viel Zucker ebenfalls diev Verdauung verlangsamt, ist das Trinken von Softdrinks der schnellste Weg ins Land der Blähungen und Verstopfung. Der Austausch solcher ungesunden Getränke gegen ungesüßten Kräutertee beseitigt das Risiko einer Überlastung des Darmtrakts durch Gase und schützt gleichzeitig Ihre Gesundheit.

Wenn Sie sich dennoch nach einem sanft-prickelnden Gefühl beim Trinken sehnen, eine schlechte Verdauung und Blähungen durch kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke jedoch vermeiden wollen, gibt es eine großartige, risikofreie Alternative namens Donat Mg. Das natürliche Mineralwasser regt nachweislich die Verdauung an und verhindert so unter anderem Blähungen und Gasbildung im Magen- und Darmbereich. Dank seiner einzigartigen Kombination aus Magnesium- und Sulfationen stimuliert und entspannt Donat Mg den Darm und fördert so einen regelmäßigen Stuhlgang, der eine übermäßige Gasbildung verhindern kann.

Es gibt auch andere Möglichkeiten, zu viel Luft zu schlucken, wie z. B. durch einen Strohhalm zu trinken oder Kaugummi zu kauen.

Finden Sie heraus, welche Lebensmittel Ihr Körper nicht verträgt.

Heutzutage sind Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten ein weit verbreitetes Phänomen, das, wenn es ignoriert wird, schwerwiegende Folgen haben kann. Wenn Sie den Genuss von Lebensmitteln, gegen die Sie allergisch sind, nicht reduzieren, kann Ihr Körper unter anderem mit Blähungen und anderen Verdauungsproblemen reagieren.

Diese treten in der Regel auf, wenn eine Allergie verhindert, dass sich Ihr Darm richtig entleert, was wiederum dazu führt, dass Gase hinter dem Stuhl eingefangen werden. Zu viel Gas kann auch als Reaktion auf einen Inhaltsstoff, den Sie wahrscheinlich vermeiden sollten, entstehen.

Hier ist eine Liste einiger der häufigsten Unverträglichkeiten und Allergien, die eine schlechte Verdauung und Blähungen verursachen können:

  • Eierallergie
  • Laktoseintoleranz (das Hauptkohlenhydrat jeder Milch)
  • Glutenunverträglichkeit (ein Protein in vielen Körnern, wie Weizen oder Gerste)
  • Fruktoseintoleranz

Viele Opfer von Blähungen, Darmwinden und Bauchschmerzen sind laktoseintolerant, was bedeutet, dass ihr Körper Probleme mit der Verdauung von Laktose hat. Wenn auch Sie dazu gehören, können bestimmte Medikamente helfen, die Symptome zu lindern, langfristig gesehen ist aber die beste Lösung, weniger schädliche Alternativen, wie z. B. Mandelmilch, zu finden. In jedem Fall sollte eine Milchunverträglichkeit nicht mit einer Allergie gegen Laktose verwechseln werden. Bei Laktoseintoleranz führt der Genuss von Milchprodukten zu schwerwiegenderen Auswirkungen, wie Erbrechen, Blut im Stuhl usw. Dies liegt daran, dass Ihr Immunsystem solche Produkte als gefährlich einstuft und entsprechend reagiert.

Eine weitere Gruppe, die von Blähungen und anderen Verdauungsproblemen bedroht ist, sind Personen, die an Zöliakie, einer durch Glutenunverträglichkeit verursachten Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, leiden. In solchen Fällen werden Blähungen durch Entzündungen im Verdauungstrakt hervorgerufen.

Wenn Sie vermuten, dass Probleme wie Blähungen und Gas mit einer Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie zusammenhängen, ist der einfachste Weg, Ihre Hypothese zu testen, ein paar Wochen lang ein Ernährungstagebuch zu führen. Notieren Sie sich alles, was Sie essen und trinken, und achten Sie insbesondere darauf, wann Sie am anfälligsten für Blähungen sind. Bleibt das Problem bestehen, oder lässt sich der Übeltäter einfach nicht identifizieren, ist es am besten, einen Arzt aufzusuchen.

Reduzieren Sie den Genuss von blähenden Lebensmitteln.

Der Verzehr bestimmter Lebensmittel führt ganz einfach zu mehr Blähungen und Darmwinden, deshalb gilt es, Achtsamkeit bei der Zubereitung Ihrer Mahlzeiten walten zu lassen, um zu verhindern, dass diese zu blähend sind. Viele Produkte in dieser Kategorie sind sehr ballaststoffreich, wobei Bohnen, Linsen, Brokkoli, Sprossen und Kohl zu den berühmtesten Übeltätern gehören. Auch fettige Lebensmittel stehen ganz oben auf der Liste, obwohl sie bei der Gewichtsabnahme helfen können, weil sie das Gefühl geben, satter zu sein.

Genau wie bei Allergien sollten Sie Ihre Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel genauestens beobachten, um herauszufinden, welche Sie besser meiden sollten. Werfen Sie daher Ihr Ernährungstagebuch nicht gleich weg, sobald Sie Ihre Probleme erkannt haben.

Auch wenn eine ballaststoffreiche Ernährung Blähungen, Darmwinde und Verstopfung verursachen kann, heißt dies keinesfalls, dass Sie nicht gut für Sie ist. Ballaststoffe sind wichtig für das Magen-Darm-System und für das Cholesterin-Management. Wenn die erhöhte Zufuhr von Ballaststoffen negative Auswirkungen auf Ihre Darmgesundheit hat, dann führen Sie die ballaststoffreichen Lebensmittel schrittweise in Ihre Ernährung ein und geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich daran zu gewöhnen.

Bedenken Sie auch, dass Lebensmittel, die lösliche Ballaststoffe enthalten (wie Hafer, Erbsen, Nüsse und Bohnen), mehr Gas produzieren können als Gemüse und andere Lebensmittel mit unlöslichen Ballaststoffen. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Körper Ballaststoffe braucht, deshalb sollten Sie diese auf keinen Fall aufgeben!

Versuchen Sie eine Low-FODMAP-Diät.

Lassen Sie uns zunächst auf den Begriff FODMAP eingehen. Er ist eine Abkürzung für fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Dies sind Kohlenhydrate, die in vielen gängigen Lebensmitteln zu finden sind. Da sie schwerer zu zerlegen sind, werden sie mit Symptomen wie Blähungen, Darmwinden und Verstopfung assoziiert. Studien zeigen, dass sie für Reizdarm-Patienten besonders schädlich sind.

Oligosaccharide kommen sowohl in Weizen als auch in Gemüse wie Zwiebeln, Knoblauch und Bohnen vor, ein typisches Beispiel für Disaccharide ist hingegen die in Milchprodukten enthaltene Laktose. Zu den Monosacchariden zählt z. B. Fruktose (in vielen Lebensmitteln als „Hochfruktose-Maissirup (HFCS)“ zu finden), während Polyole oder Zuckeralkohole in Früchten wie Aprikosen sowie in Kaugummi und Süßigkeiten vorkommen.

Das Problem mit diesen Kohlenhydraten liegt darin, dass der Dünndarm nicht immer in der Lage ist, sie vollständig aufzunehmen. Sie werden an den Dickdarm abgegeben und dort von gasproduzierenden Bakterien fermentiert. Auch wenn nicht alle Menschen aufgrund von FODMAP unter Blähungen leiden, haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass eine sogenannte Low-FODMAP-Diät die häufigsten Verdauungsprobleme wirksam reduzieren kann. Genau deshalb wird sie auch Reizdarm-Patienten verschrieben.

Wenn Sie der Meinung sind, dass auch Sie von der Reduzierung einiger FODMAP-Lebensmittel profitieren könnten, versuchen Sie, ein Ernährungstagebuch zu führen, um die problematischsten von ihnen zu ermitteln, statt einfach die gesamte Gruppe zu eliminieren.

Um Ihnen zu helfen, die möglichen Übeltäter zu identifizieren, haben wir hier eine kurze Liste der gängigsten High-FODMAP-Lebensmittel für Sie zusammengestellt:

  • Aprikosen
  • Spargel
  • Nektarinen
  • Knoblauch
  • Birnen
  •  Pfirsiche
  •  Mangos
  • Roggenbrot
  • Weizennudeln
  • Zwiebeln
  • Weizen
  • Kohl
  • Äpfel
  • Blumenkohl
  • Birnen
  • Wassermelonen
  • Mangos
  • Backpflaumen
  • Rosinen
  • Pilze
  • Eingelegtes Gemüse
  • Schalotten

Ein zusätzlicher Warnhinweis: Achten Sie auf Zuckeralkoholen! Sie finden diese Süßstoffe in vielen Dingen, die als zuckerfrei beschrieben werden, einschließlich Kaugummi. Während sie als gesunde Alternative zu gewöhnlichem Zucker vermarktet werden, können sie auch für die Produktion von Gas und damit verbundene Blähungen und Schmerzen verantwortlich sein. Während Xylitol, Mannitol und Sorbitol von zu Blähungen neigenden Personen am besten gemieden werden sollten, ist Erythritol ein bisschen leichter verdaulich.

Klar ist auch, dass beim Kaugummikauen viel Luft geschluckt wird, was in Kombination mit Zuckeralkoholen doppelte Schwierigkeiten bedeutet. Wenn Sie nach praktikablen natürlichen Alternativen für einen frischen Atem suchen, können Sie es anstelle von Kaugummi mit Petersilie, Ingwer, Bio-Minzbonbons oder sogar Lakritze probieren.

Halten Sie Ihre Kohlenhydrataufnahme in Schach.

Kohlenhydrate sind eine ausgezeichnete Wahl, wenn es darum geht, den Körper schnell mit Energie zu versorgen. Wenn Sie damit übertreiben, kann dies jedoch dazu führen, dass Ihr Körper übermäßige Mengen an Wasser einlagert, was Blähungen verursacht. Dies ist am ehesten der Fall, wenn Sie einfache Kohlenhydrate (Weißbrot, Süßigkeiten, Nudeln) zu sich nehmen. Diese finden normalerweise sofort den Weg ins Blut. Komplexe Kohlenhydrate (in Obst und Gemüse enthalten) gelangen hingegen nicht so schnell ins Blut, da es länger dauert, sie zu verdauen.

Beschleunigen Sie Ihre Verdauung 

Die meisten von uns leiden von Zeit zu Zeit unter unregelmäßigem Stuhlgang. Manchmal wird dies durch schwer verdauliche Lebensmittel oder Flüssigkeitsmangel, aber auch durch eine plötzliche Veränderung von (Ernährungs-)Routinen, zu viel Stress oder zu wenig Bewegung verursacht. Natürlich gehen Blähungen und Verstopfung Hand in Hand, was bedeutet, dass, sobald sich die Darmtätigkeit verlangsamt, auch die ersten Bauchbeschwerden nicht lange auf sich warten lassen.

Obwohl Verstopfung in der Regel von selbst wieder verschwindet, warnen Experten, dass sie auch die Symptome von Blähungen verstärken kann. Deshalb ist eine gesunde Lebensweise mit viel löslichen Ballaststoffen, einer guten Feuchtigkeitsversorgung und regelmäßiger Bewegung unerlässlich, um Blähungen zu vermeiden. Aber seien Sie vorsichtig mit Ballaststoffen – eine plötzliche Erhöhung der Menge an ballaststoffreichen Lebensmitteln in Ihrer Ernährung kann Ihr Blähungsproblem sogar verschlimmern. Die Devise lautet daher: langsam und stetig.

Wenn Sie regelmäßig an Verstopfung leiden, könnte Sie unser Artikel darüber, wie sich solche Probleme vermeiden lassen, interessieren. Und wenn Sie bereit für den nächsten Schritt sind, fügen Sie ein paar einfache Tricks hinzu, die auf natürliche Weise dafür sorgen, dass in Ihrem Darm alles glatt läuft. Oder trinken Sie einfach Donat Mg, eines der besten natürlichen Hilfsmittel bei schlechter Verdauung.

Lernen Sie Probiotika zu lieben

Während die wissenschaftlichen Meinungen über die Rolle der Probiotika bei der Reduzierung von Blähungen und anderen Verdauungsproblemen noch auseinandergehen, sind sich die meisten Ernährungsexperten einig, dass probiotische Kulturen eine willkommene Ergänzung zu einer gesunden Ernährung sind. Auch wenn ihre Rolle bei der Verbesserung der Verdauung und der Reduzierung von Blähungen oder Darmgasen noch nicht erwiesen ist, sind Lebensmittel wie eingelegtes Gemüse, Sauerkraut, Joghurt, Kefir und dergleichen eine gute Möglichkeit, ein gesundes Darm-Ökosystem zu bewahren. Wenn Sie sich wohlfühlen und sich über einen flachen Bauch freuen möchten, sind solche Nahrungsmittel sicherlich eine gute Ergänzung zu Ihrer Ernährung.

Sie können auch probiotische Nahrungsergänzungsmittel ausprobieren, da diese auch viele andere Vorteile für Ihre Gesundheit haben. Seien Sie jedoch geduldig, denn ihre Wirkung zeigt sich in der Regel erst nach einigen Wochen der Anwendung.

Gehen Sie beim Kochen sparsam mit Salz um – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Ein Salzstreuer kann ein hinterlistiger Kochpartner sein, denn zu viel Natrium kann leicht dazu führen, dass der Körper überschüssiges Wasser einlagert. Dies resultiert nicht nur in einem aufgeblähten Bauch, sondern kann auch dazu führen, dass andere Körperregionen anschwellen, wie z. B. Hände und Füße. Darüber hinaus kann eine salzreiche Ernährung den Blutdruck erhöhen und zu einer ganzen Reihe zusätzlicher Probleme führen, die einen geschwollenen Bauch zum geringsten Ihrer Probleme machen.

Doch aufmerksames Kochen ist nur ein Aspekt des Vermeidens einer übermäßigen Salzzufuhr. Auch bei vorverpackten und verarbeiteten Lebensmitteln sollten Sie Vorsicht walten lassen. Sie werden vielleicht nicht das ganze Salz in ihnen bemerken, doch bedeutet dies nicht, dass Sie sich in Sicherheit wiegen können. Schauen Sie stets aufs Lebensmitteletikett, bevor Sie sich einen leckeren Snack gönnen und wählen Sie mit Bedacht.

Ohne regelmäßige Bewegung geht auch hier nichts ;)

Wenn Sie diese Seiten regelmäßig besuchen, dann wissen Sie bereits, dass wir stets für einen aktiven Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung als wichtigen Bestandteil Ihrer Routine für eine gesunde Verdauung werben. Tägliche Bewegung, auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang und ein paar Dehnungsübungen am Morgen sind, wird die Verarbeitung von Lebensmitteln in Ihrem Darm beschleunigen und dafür sorgen, dass Abfallstoffe nicht länger als nötig in Ihrem System verbleiben.

Machen Sie ein bisschen Cardio-Training oder probieren Sie ein paar Yoga-Stellungen aus – solange Sie sich bewegen, stimulieren Sie auch Ihre Darmmuskeln, helfen ihnen, den Stuhl effizienter weiterzuleiten und verhindern Sie so, dass sich Gase im Magen-Darm-Trakt ansammeln.

Und es gibt noch einen weiteren unübersehbaren gesundheitlichen Vorteil von Bewegung: Wenn Sie fleißig genug sind und Übungen machen, die Sie ordentlich ins Schwitzen bringen, helfen Sie auch Ihrem Körper, zusätzliches Natrium freizusetzen, was das Risiko von Bauchschmerzen und Blähungen zusätzlich senkt. Wenn Sie regelmäßig intensive Trainingseinheiten durchführen, vergessen Sie nicht, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr macht Ihren Stuhl hart und schwer weiterzuleiten, was nicht das ist, was Sie erreichen wollen.

Was ist mit Blähungen vor oder während der Periode?

Frauen werden wissen, wovon wir hier reden. Beim prämenstruellen Syndrom (PMS) neigt der Körper dazu, mehr Wasser einzulagern, was Blähungen und Unbehagen im Bauchbereich verursacht. Experten kennen zwar noch immer nicht den genauen Grund dafür, nehmen aber an, dass hormonelle Veränderungen die wahrscheinlichste Ursache sind. Wenn Sie vor oder während der Periode an Blähungen leiden, ist es besonders wichtig, sich an gesunde Gewohnheiten zu halten. Lassen Sie die Finger von Süßigkeiten, zuckerhaltigen Getränken und Fertiggerichten, nehmen Sie Ballaststoffe zu sich und achten Sie darauf, genügend Flüssigkeit zu trinken. Auch ein Spaziergang ist keine schlechte Idee.

Manchmal ist es am besten, zum Arzt zu gehen …

In den meisten Fällen verlassen die übermäßigen Gase, die Blähungen verursachen, den Darm von allein oder mit ein wenig Hilfe Ihrerseits. Manchmal reichen jedoch ein paar einfache Tricks einfach nicht aus. In solchen Fällen können Blähungen und Gase Symptome einer ernsteren Erkrankung sein, die professionelle Hilfe erfordert.

Wann ist die Situation ernst genug, um zum Arzt zu gehen? Werfen Sie einen Blick auf die untenstehende Liste und sehen Sie, ob Sie eines der angeführten Symptome haben:

  • Schwächegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Erheblicher Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit
  • Anhaltende oder starke Magenschmerzen
  • Helles Blut im Stuhl
  • Dunkler Stuhl
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Fieber

Diese Symptome können auf schwerwiegendere oder sogar chronische Verdauungsprobleme hindeuten. Ihr Arzt wird wahrscheinlich eine Stuhlprobe entnehmen oder eine Röntgenuntersuchung Ihres Dünndarms anordnen. Möglicherweise müssen Sie sich auch auf Laktoseintoleranz oder sogar Zöliakie testen lassen. Obwohl es viele Online-Tests gibt, die dabei helfen sollen, zu ermitteln, ob man an einer bestimmten Erkrankung leidet oder nicht, sollten Sie, um sicherzugehen, lieber Ihren Hausarzt oder sogar einen Spezialisten aufzusuchen.

Vielleicht müssen Sie ja nur Ihre Ernährung ein wenig umstellen und alles kommt wieder in Ordnung.