Verdauungsstörungen sind eine häufige Folge der heutigen Lebensweise in Verbindung mit einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr, dem Genuss von ballaststoffarmer Lebensmittel, einem erhöhten Konsum von Milch und Milchprodukten, der häufigen Einnahme von Abführmitteln und Bewegungsmangel. Auch bestimmte Gesundheitszustände, wie Stress, Schwangerschaft, die Einnahme bestimmter Medikamente und eine gestörte Darmmotorik, können Verstopfung verursachen.

Wenn eine Obstipation bzw. Verstopfung eintritt, möchte man diese möglichst schnell wieder loswerden. Eine Reihe von Abführmitteln kann Abhilfe schaffen, die aber unterschiedlich wirken, weshalb bei ihrer Anwendung Vorsicht geboten ist. Einige Abführmittel wirken recht aggressiv und können Bauchkrämpfe verursachen, während eine langfristige Einnahme sogar zu Darmträgheit führen kann.

Um die Peristaltik anzuregen oder den Darm auf einen operativen oder diagnostischen Eingriff vorzubereiten, wird häufig Bittersalz oder Epsomit eingesetzt. Bittersalz ist Magnesiumsulfat, das zu den sogenannten osmotischen Abführmitteln zählt. Diese sind bei regelmäßiger Anwendung relativ unschädlich.

Magnesiumsulfat oder Bittersalz ist auch der Hauptwirkstoff des natürlichen Mineralwassers Rogaska Donat Mg. Rogaska Donat Mg wird als Abführmittel mit Sulfatsalzen klassifiziert. Seine natürliche abführende Wirkung verdankt es den Sulfatsalzen (Magnesiumsulfat oder Bittersalz und Natriumsulfat oder Glaubersalz) sowie dem hohen Magnesiumgehalt von 1000 mg pro Liter.

Wirkungsweise

Die in Bittersalz enthaltenen Sulfate entziehen den Zellen der Darmwand Wasser, wodurch sich das Volumen des Darminhalts um das Drei- bis Fünffache vergrößert. Der dadurch entstehende Druck auf die Darmwand löst die Peristaltik des Darms aus. Magnesium regt außerdem die Ausscheidung der Darmhormone an, die wiederum die Peristaltik beschleunigen. Magnesiumsulfat erhöht die Wassermenge im Darmlumen, was den Stuhl zusätzlich aufweicht und so dafür sorgt, dass er leichter durch den Darm befördert wird.

Es ist klinisch belegt, dass der Genuss von 0,5 l Rogaska Donat Mg pro Tag gerade dank Bittersalz in seiner natürlichen Form die Verdauung reguliert. Optimalerweise trinkt man morgens auf nüchternen Magen 0,3 l und dann weitere 0,2 l vor dem Schlafengehen. Da aber jeder Organismus anders ist und auch die Schwere der Verstopfung nicht immer gleich ist, müssen die Dosen in einigen Fällen angepasst werden.

Langfristig ist es am besten, die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu ändern. Die Ernährung sollte genug Ballaststoffe enthalten (etwa 20 g pro Tag), um ein entsprechendes Stuhlvolumen zu gewährleisten. Wichtig ist außerdem genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, für ausreichend Bewegung zu sorgen und den Stuhlgang möglichst nicht zu unterdrücken. Die Menge der Ballaststoffe sollte allmählich erhöht werden, um Blähungen und Darmwinde zu vermeiden.